Improved SRPP-Line Stufe
Aus Klang & Ton 1/97
| Thermische Drift
| Halbleiter-Stromquelle
| Weitere Vorteile
| Welche Röhre?
| Ein bisschen Gegenkopplung
| Keine Gegenkopplung
| Betriebsspannung
| Bauteile in der Verstärkerschaltung
| Die Stromquelle
| Räumliche Qualitäten
| So geht es weiter |
Ein Verstärkerkonzept, daß durch seine Einfachheit fasziniert, ist die
sogenannte SRPP-Schaltung:
Sie besteht nur aus einer einzigen Verstärkerstufe
und kommt mit einer Doppeltriode, drei Widerständen und einem Kondensator aus.
Sie hat einen relativ geringen Ausgangswiderstand von etwa 10 Kiloohm und arbeitet
bereits ohne Gegenkopplung außergewöhnlich linear.
Die Tatsache, daß ihre
Verstärkung nahezu gleich der Leerlaufverstärkung der Röhre ist, hat ihr auch den
Beinamen Mu-Folger gegeben. Mu oder auch µ ist geläufig als Bezeichnung der
Leerlaufverstärkung.
In dieser Konstellation wird das Eingangssignal an das Gitter der ersten Röhre
angelegt und das Ausgangssignal an der Anode über einen Widerstand abgegriffen.
Die Höhe dieses Widerstandes bestimmt den Strom, der durch die beiden Röhren
fließt; R1 und R2 sind gleich groß, um an jeder Röhre die halbe Betriebsspannung
abfallen zu lassen. Die zweite Röhre sitzt über der ersten und arbeitet durch
die Beschaltung ihres Gitters immer gegenläufig zu dieser, was den durch beide
hindurchfließenden Gesamtstrom konstant hält. Auf diese Weise erhält die untere
Röhre V1 optimale Arbeitsbedingungen.
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Sechs großformatige Elkos sorgen im Upgrade-Kit für Ruhe im Netzteil.
Viermal 380 Mikrofarad/450 Volt für die Anodenspannung, 100000 Mikrofarad
für die Heizung. |
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Das Klangbild einer solchen Stufe ist geprägt durch ein großes Maß an Ruhe und
Selbstverständlichkeit. Klangfarben reproduziert sie tendenziell warm und
ausdrucksstark, und man kann gut in den Aufnahmeraum hineinhorchen, wobei es leider
an exakter Fokussierung fehlt. Kurz: Es ist das genaue Gegenteil dessen, was den
Klang stark gegengekoppelter Transistorverstärker ausmacht - Ein Meister des
Subtilen, der bezaubern kann, leider ohne die Fähigkeit, eine musikalische
Darstellung wirklich auf den Punkt zu bringen.
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Die Line-Stufe ist wie alle anderen Baugruppen auch äußerst kompakt
gebaut, um kürzeste Signalwege zu realisieren. |
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In der Praxis gibt es noch ein weiteres Problem: Die Arbeitspunkte der Röhren
laufen gerne aus dem Ruder, das Thema "guter Klang" ist dann endgültig erledigt.
Abhilfe könnte eine getrennte Heizspannung für die obere und untere Röhre
bringen, die sich potentialmäßig auf der Ebene der jeweiligen Kathode bewegt,
was gleichzeitig bedeutet, daß Doppeltrioden mit nur einem Heizfaden nicht
kanalgetrennt verwendbar sind. Diese Gründe schränken die praktische
Verwertbarkeit der SRPP-Schaltung leider stark ein.
Ein Ausweg aus diesem Dilemma ist der Einsatz einer halbleiterbestückten
Stromquelle, die die obere Röhre ersetzt. Hierbei geht es nicht darum, den
'Transistorklang' durch die Hintertür wieder zum Zuge kommen zu lassen,
sondern einzig und alleine darum, der aktiven Verstärkerröhre optimale
Arbeitsbedingungen zu verschaffen. Diese untere Röhre arbeitet unter besten
klanglichen Voraussetzungen, wenn sie einen möglichst hohen Arbeitswiderstand
an ihrer Anode "sieht". Mit einer Triode als Stromquelle sind hier Werte um
drei Kiloohm erreichbar, mit einer gut aufgebauten Halbleiterstromquelle liegt
man dagegen deutlich oberhalb von einem Megaohm.
Je weniger eine Röhre durch ihren Arbeitswiderstand belastet wird, um so besser
kann sie ihre Qualitäten ausspielen - daraus resultiert der große Vorteil für
die Halbleitervariante: Es braucht nicht viel Phantasie, sich vorzustellen,
welche Bedeutung für das klangliche Endergebnis eine 300mal kleinere Last an der
schwächsten Stelle einer Röhre besitzt.
Alterungserscheinungen wie bei der klassischen SRPP-Schaltung gibt es nicht,
ebenso entfällt die Heizung für diesen Teil der Schaltung. Gegenüber
der Betriebsspannung wird die Röhre über die Stromquelle mit 39 Dezibel
entkoppelt. Eventuelle Reste von Brummspannungen ebenso wie andere Störungen
bleiben daher außen vor oder erfahren zumindest eine starke Bedämpfung.
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Einfacher geht's nicht: Die gesamte Verdrahtung reduziert sich auf das Netzkabel
und ein verwechslungssicher steckbares 20poliges Flachbandkabel |
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Ein weiterer Vorteil beim Einsatz von Bauelementen mit hoher Steilheit
für die Stromquelle ist die Niederohmigkeit des Ausgangs der Verstärkerstufe:
Mit einem System der ECC88 erreicht man ohne Gegenkopplung bereits einen
Ausgangswiderstand von weniger als einem Kiloohm, und das bei gleichzeitiger
28facher Verstärkung in einer Stufe.
Setzt man ein moderates Maß an Spannungsgegenkopplung ein, dann
sinkt der Ausgangswiderstand sogar auf unter 50 Ohm. Selbst lange
Signalkabel zu den Endstufen lassen sich hiermit problemlos betreiben,
und ebenso ist der direkte Betrieb eines Kopfhörers möglich.
Die maximale unverzerrte Ausgangsspannung liegt bei 28 Volt effektiv, was in der
Verbindung mit der niedrigen Ausgangsimpedanz sogar bestens geeignet ist, ein
Pärchen Endstufentransistoren auszusteuern.
Doch das würde an dieser Stelle zu weit führen; in diesem Heft stellen
wir erst einmal eine Line-Stufe dieses Konzepts vor, die noch einige weitere
Besonderheiten besitzt.
Eine ideale, unserer Meinung nach die klangliche beste Röhre aus
heutiger Produktion für eine hybride SRPP-Linestufe ist die ECC 88.
Ihre amerikanische Bezeichnung ist 6DJ8, und professionelle Langlebensdauerröhren
gibt es mit den Bezeichnungen E88CC und 6922. Klanglich nimmt vor allem die 6922
aus amerikanischer Militärproduktion eine Ausnahmestellung ein, aber
auch Röhren aus russischer Produktion können gute Ergebnisse liefern.
Eine PCC 88 ist mit Ausnahme der etwas höheren Heizspannung identisch und auch
zu gebrauchen. Ihre hohe Steilheit von 12 mA/V garantiert einen niederohmigen
Ausgang, und 300 Ohm äquivalenter Rauschwiderstand sind Garant für Ruhe
auch in dieser Hinsicht - wenn da nicht die enorme Verstärkung wäre,
die jedes bißchen Rauschen wie auf einem silbernen Tablett serviert.
Den hohen Signal- und den damit verbundenen Rauschpegel am Ausgang der Line-Stufe
mit Hilfe von viel Gegenkopplung auf ein verträgliches Maß zu reduzieren
hieße, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Der Ruin aller positiven
Klangeigenschaften wie exzellente Feinzeichnung, klangfarbenreiche Darstellung und
präzise räumliche Abbildung wäre die Folge. Doch auch hier gilt wie
so oft im Leben: Erst die Dosis macht das Gift aus.
12 dB Spannungsgegenkopplung bringen die Verstärkung und das Rauschen auf ein tolerierbares Maß,
der Eingangswiderstand erhöht sich von 20 auf 35 Kiloohm, und der Ausgangswiderstand
sinkt auf 40 Ohm - ideal, um einen Kopfhörer oder andere niederohmigen oder
hochkapazitiven Lasten zu treiben.
In dieser Betriebsart, die einfach durch Hinzufügen von R5 zu bewerkstelligen ist, sinkt die
Verstärkung auf 7.
Wir haben zeitweise einfach auf eine Gegenkopplung verzichtet und das Übermaß
an Verstärkung sinnvoll genutzt: Die klanglichen Unarten eines Verbindungskabels
zwischen Vor- und Endstufe kommen bei niedrigen Signalpegeln weitaus mehr zum
tragen als bei hohen. Es ist daher klug, das Kabel mit einer möglichst großen
Signalamplitude zu betreiben und erst am Endstufeneingang mittels Spannungsteiler
den Signalpegel zurückzunehmen. Der Pegelabsenkung entsprechend sinkt gleichzeitig
das effektive Grundrauschen der Vorstufe. Ein einfacher Spannungsteiler im Eingang
der Endstufe, der leicht steckbar ausgeführt werden kann, ist in der Lage, genau dieses
zu bewirken.
Um eine lange Geschichte kurz zu machen: Beide Varianten haben ihre Meriten.
Damit sich niemand den Kopf darüber zerbrechen muß, ob er nun mit oder ohne Gegenkopplung
die glücklichere Wahl getroffen hat, ist sie auf der Verstärkerplatine abschaltbar
gestaltet. Mittels zweier kleinen Dipschalter ist ein Vergleich innerhalb von
Sekunden möglich.
Das Netzteil einer Verstärkerschaltung besitzt immer eine zentrale Bedeutung für
das klangliche Endergebnis. Problematisch stellen sich allerdings die klanglichen Eigenschaften
der in vielen Netzteilen zu findenden Spannungsregler dar.
Die dort üblicherweise verwendeten Serienregler besitzen zwar meßtechnisch beste Regeleigenschaften,
können klanglich jedoch selten überzeugen.
Ein tiefer Griff in die Kondensatorkiste, der das Portemonnaie erleichtert und den Verstärker schwerer macht,
bringt da schon bessere Resultate.
Und schließlich: Warum sollte man verläßlich laufende Verstärker durch hinzufügen von Silizium in pyrotechnisch
aktive Bausteine verwandeln?
In Bezug auf die Haltbarkeit von Transistoren bei hohen Spannungen (wo steht
denn das Verfallsdatum?) hat die technologische Entwicklung immerhin deutliche Fortschritte gemacht;
ein simpler Parallelregler verhilft heute selbst einigen Kilogramm Kondensatoren
zu mehr Deutlichkeit. Geradezu erstaunlich sind die Resultate dieses Reglers schon bei Verwendung von nur 100 Gramm guter Netzteilkapazität, was die Grundregel "Viel hilft viel" allerdings nicht außer Kraft setzt.
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Modernste Bauteile verrichten im Netzteil zusammen mit einem 40 Jahre
alten Transformator ihren Dienst. Warum nicht, wenn es hilft! |
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Unsere Wahl fiel auf ein Netzteil, das simpel und effizient und dabei zukunftssicher,
weil jederzeit aufrüstbar ist. Alle Bauteile dieser Spannungsversorgung einschließlich
des Netztransformators befinden sich auf einer gemeinsamen Platine, die auch den
Netzschalter und die Eingangssicherung trägt. Das Netzkabel wird über
Schraubklemmen angeschlossen, und ein 20poliger Steckverbinder leitet die
aufbereiteten Versorgungsspannungen direkt weiter. Wer sich damit nicht
zufrieden geben will, findet auf der Platine Anschlußpunkte für weitere
Kondensatoren, die die Siebkapazität bei Bedarf aufstocken.
Schnelle Dioden, die auch hochfrequenten Netzstörungen zuverlässig folgen, verrichten
ihren Dienst in der Gleichrichtung. Den Netzteilelkos sind Folienkondensatoren parallelgeschaltet,
die nach klanglichen Aspekten ausgesucht wurden. Die Heizspannung für die
Röhren ist geregelt und wird zur Schonung derselben langsam hochgefahren.
Die Stabilisierung der Anodenspannung erfolgt mittels Parallelregler.
Verstärkerschaltungen gibt es wie Sand am Meer; die Finger zweier Hände
reichen jedoch aus, um die Grundschaltungen, aus denen sie zusammengesetzt sind,
aufzuzählen. Die klanglichen Qualitäten dieser Grundschaltungen zu
beschreiben ist nicht einfach, da die Resultate je nach Art der verwendeten
Bauteile und Einstellung der Arbeitspunkte völlig unterschiedlich ausfallen
können. Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Bauteile, die in einer Schaltung
hervorragendes leisten, können sich in einer anderen Konfiguration als
untauglich erweisen. Daher gilt ohne wenn und aber: Bauteilqualitäten
lassen sich nur in der Schaltung optimieren, für die sie vorgesehen sind.
In unserer hybriden SRPP-Schaltung besteht die Grundbestückung aus Metallfilmwiderständen
vom Typ Beyschlag 0207, die preiswert und gut sind. Davon ausgehend wurde im
ersten Schritt der besonders klangsensible Anodenwiderstand getauscht:
Hier kamen nacheinander Vishay S102 Manganinfolienwiderstände, Audio Note
Tantalwiderstände und Morganite Kohlemassewiderstände des Baujahrs '63
zum Einsatz.
Die Manganinfolien- und Tantalwiderstände spielen deutlich besser als der Standard,
kommen aber lange nicht an den Kohlenmassewiderstand heran, dessen Klangeigenschaften wohl am
besten durch das Nichtvorhandensein von Fehlern zu beschreiben sind.
Nach und nach wurden nun auch alle anderen Widerstände getauscht, wobei die Tendenzen
immer gleich waren und in der Summe schon einen enormen Unterschied ausmachen.
Lediglich der Katodenwiderstand blieb ein Metallschichttyp, da hier kein Unterschied
hörbar ist.
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MKP-, KP- und Styroflexkondensatoren brücken jeden der großen
Netzteilelkos und machen sie auf diese Weise "schneller". |
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Die Wahl der Auskoppelkondensatoren fiel auf Sprague MKP-Typen, deren Qualität
sich nochmals deutlich durch parallelschalten von KP1832 und NSF's von 1960
steigern läßt.
Nachdem diverse Varianten von Stromquellen aufgebaut und probegehört waren,
kristallisierte sich als klanglich beste Version eine Schaltung heraus, deren
Halbleiter-Bauelemente gegenläufige Temperaturkoeffizienten besitzen. Um das thermisch bedingte
Abdriften der Arbeitspunkte zu minimieren, sind sie in ein mit wärmeleitendem
Aluminiumoxyd gefülltes Kühlkörpergehäuse eingebaut.
Als weiterer positiver Effekt dieses Einbaus ist eine Optimierung des mechanischen
Resonanzverhaltens zu konstatieren, wobei Dieter Ennemoser mit seinen C37-Ideen
wertvolle Anregungen gab. Auch bei der Realisierung des Gesamtkonzepts kamen seine Anregungen
zum Tragen: Zum Beispiel ist eine nachträgliche Behandlung der Platine mit Ennemosers
C37-Speziallack von Vorteil.
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Das "große" Netzteil füllt ein 19-Zoll-Gehäuse mit 4 Höheneinheiten
mit Leichtigkeit aus. |
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Die Stromquellen-Module nachträglich nocheinmal paarweise zu selektieren ändert am
Klangcharakter wenig, bringt die räumliche Abbildung allerdings noch präziser auf den Punkt.
Und genau das ist eine der frappierendsten Eigenschaften dieses Verstärkers: Er bildet
das Geschehen im Aufnahmeraum exakt ab. Vieles vorher allenfalls Erahnbare gewinnt
eine konkrete Gestalt, steht plastisch und greifbar im Raum. Dies gleicht der Situation
eines zu spät kommenden Konzertbesuchers, der schon im Vorraum die Musik spielen hört,
aber erst mit dem Eintritt in den Konzertsaal erlebt, wie die räumliche Anordnung der
Musizierenden Gestalt annimmt.
Die SRPP-Schaltung bringt die Musik auf den Punkt, ohne jemals hart oder scharf zu werden.
Dabei ist diese Vorstufe keinesfalls ein Weichzeichner, sie bringt alles Vorhandene
zu Gehör. In einer guten Kette wird sie für Begeisterung sorgen, in einer fehlerbehafteten
darauf hinweisen, daß an anderer Stelle etwas nicht stimmt. Wohlgemerkt: Hier ist nicht die Rede
von Standard-HiFi-Anlagen, sondern von mit viel Liebe und Enthusiasmus zusammengetragenen
Musikwiedergabeketten bis in den sechsstelligen Preisbereich hinein.
Wie aus den Abbildungen leicht ersichtlich ist, ist diese Line-Stufe Teil eines
modularen Vorverstärker-Konzepts, kann aber natürlich auch unabhängig davon
betrieben werden, denn die Anforderungen an eine Vorstufe weisen von Fall zu Fall
große Unterschiede auf.
Im einfachsten Fall kann die Line-Stufe rein passiv ausgelegt sein, also nur aus einem
Potentiometer und einem Umschalter bestehen.
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Das Basismodul ist passiver Natur: Es besteht nur aus der
Cinchbuchsen-Batterie mit Umschalter und Lautstärke-Potentiometer. |
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Andererseits ist ein komplett ausgestatteter Vorverstärker mit aktiver Line- und
Phonostufe realisierbar. Und selbst eine fernbedienbare Lautstärkeregelung,
eine Einschaltverzögerung, ein Tape-Buffer oder gar eine Klangregelung lassen
sich realisieren. Das sind natürlich Dinge, die nicht jeder braucht, und genau deshalb ist
das Gesamtkonzept ein modulares.
Sich alle diese Möglichkeiten offenzuhalten und sie bei Bedarf jederzeit
nachrüsten zu können, war das Ziel dieses Projekts. Gleichzeitig gehören
kurze Signalwege, eine optimale Masseführung und eine einfache,
verwechslungssichere Handhabung zu den wesentlichen Merkmalen.
STECKBRIEF
Improved SRPP Line Stufe
Hersteller: HiFi-Studio Holger Stein
Entwickler: Holger Stein
TECHNISCHE DATEN
Ohne Gegenkopplung:
Verstärkung OLG 29 dB
Harmonische Verzerrungen THD/1KHz < 0.005 %
Ausgangswiderstand Ra 1 kOhm
Frequenzgang 20 Hz-20 Khz +0 dB, -1 dB
Mit Gegenkopplung:
Verstärkung CLG 17 dB
Harmonische Verzerrungen THD/1KHz < 0.002 %
Ausgangswiderstand Ra 40 Ohm
Frequenzgang 20 Hz-20 Khz +0 dB, -0.1 dB
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